Liebe Leser, soeben habe ich mich spontan dazu entschieden mir "Alice im Wunderland" im Schauspielhaus anzusehen, bevor die Vorstellungen im Januar zu Ende gehen. 

Kurzentschlossen kaufte ich mir ein Ticket der günstigsten Kategorie, da ich bereits dem Rat eines NZZ Artikels gefolgt bin. So habe ich mir also ein Ticket der 5.Kategorie gegönnt und durfte mich, laut dem Platzanweiser, ab der 5 Reihe hinsetzen woimmer ich möchte. Dies war auch nicht weiter erstaunlich, denn der Saal war nur dürftig besetzt. So setzte ich mich also mit meinem günstigsten Ticket für 20 Franken in die 7 Reihe und nahm mir eines der zahlreichen Furzkissen, welche im Saal verteilt waren. 

Die Vorstellung begann mit dem Ende, also dem Abschied - Irgendwie logisch, Alice und mit ihr das ganze Wunderland ist ja verrückt.

In den darauf folgenden eineinhalb-stunden folgte eine schöne Lichtshow mit zahlreichen Leuchttafeln, welche die Szenen wechselten, ein Furzkonzert zu welchem das Publikum aufgerufen wurde und eine ca. - ohne zu übertreiben - halbstündige Geschichte ohne Inhalt, also Nonsens. 

Alice weckte den König auf welcher sie erträumte, Alice verschwand und die Geschichte war so zu Ende wie sie begonnen hat, mit dem Abschied. Erst da bemerkte ich die Endlosschleife, mit welcher das Schauspielhaus oder besser der Regisseur uns auf den Arm nehmen wollte. Eineinhalb-stunden voller Wahnsinn, wenig Inhalt und einigen bekannten Figuren aus den Alice im Wunderland Büchern. 

Mein Fazit : Schwachsinn! - und wies mir scheint, beabsichtigter Schwachsinn. Dem einen mags gefallen haben. Mir und zahlreichen Leuten welche den Saal vor dem Ende verlassen haben, anscheinend nicht. So leid es mir tut und das meine ich so wie ich es sage, hätte ich mir gewünscht, dass ich besser über die Vorstellung hätte schreiben dürfen. 

Alice im Wunderland - Schauspielhaus (Bild: www.schauspielhaus.ch)