Liebe Leser, nun genau eine Woche ist es her, seit Romeo und Julia das letzte Mal über die Bühne gingen. Da ich nicht bis zum letzten mal warten wollte, hab ich mir die Show bereits einige Tage früher angesehen. Wie es war und wie ihr Euch das Ganze vorstellen müsst, erfahrt ihr hier in einem kleinen Rückblick dazu. 

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Wie bereits in einem früheren Post zum Event berichtet, kam das Musical wie gerufen, da ich so ein schönes Programm für mich und mein Date zusammenstellen konnte. 

Der Abend begann, nach einem anstrengenden Tag, mit einem guten Glas Wein und ebenso guten Gesprächen im “Hard One”. Vom Hard One aus haben wir es nicht weit geschafft, denn ehe wir alle Möglichkeiten abgewägt haben, sassen wir bereits bei schönem Ambiente und guter Stimmung im einige Schritte entfernten Steinfells Lokal wo wir uns bei gutem Essen auf die gut anderthalb Stunden Romeo und Julia einstimmen konnten.

Ein bisschen zu lange gespiesen, eilten wir zur nahe-gelegenen MAAG Halle, in welcher das Musical statt gefunden hat. Dort angekommen, habe ich schnell gemerkt, dass ich ohne Date an meiner Seite, alt aussehen würde. Den der Abend war erfüllt mit Frauen Gelächter und vielen schönen Kleider. Ob sich Freundinnen einen guten Abend gönnten, die Mütter Ihre hübschen Töchter präsentierten oder verliebte Päärchen sich tief in die Augen sahen, überall war es, das schöne Geschlecht.

Kaum angekommen, klang bereits der Gong welcher uns aufforderte unsern Platz einzunehmen. Wir gehorchten und das Licht dämmerte. 

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Die Schauspieler stellten alle tanzend ihre Charaktere vor und das Spektakel begann. Die Geschichte begann wie sie auch im Buche steht, am Ball, wo sich Romeo und Julia begegneten und sich ein wenig näher kamen. Nicht lange ging es bis die Kleider der Tänzern von Ihnen fiel und sie dem gespannten Publikum ihren gestählten Körper zeigen konnten. Eine Jubel und Whooo Welle ging durch die Menschenmenge und einige, besonders die Dame vor mir , bekam Stielaugen bei dem Anblick. (Für meinen Geschmack ein bisschen zuviel Männliche nackte Haut.)

Das Musical lies keine Wünsche offen. Ob simulierte Schwertkämpfe zu schnellem Trance, Ballet Pirouetten zu sanftem Pop oder Hebefiguren zu Vivaldis Stücken. Für Abwechslung wurde musikalisch sowie tänzerisch gesorgt.

Besonders gut gefiel der Rote Faden durch das Stück. Wer das Buch und die Geschichte kannte, wusste sich zu jedem Moment der Vorführung mit dem nächsten Geschehen zu helfen.Die Charakteren bzw. die Tänzer wussten durch ihre Mimik und Gestik die gespielte Rolle unglaublich gekonnt wiederzuspiegeln, was massgeblich zur Geschichte beigetragen hat. Meiner Meinung und der meines Dates nach, war es ein sehr gelungenes und unterhaltsames Musical mit guter Musik, schöner Bewegungen und viel Witz. Und auch der Zusammenbruch einer jungen Dame in der vordersten Reihe, welche kitschiger-weise zum Todeszeitpunkt von Julia zusammenbrach, tat nichts gegen den guten Eindruck der Vorstellung. Ein Lob hier von mir an die Tänzer und das OK. 

Der armen Frau wurde unter großem aufsehen des Publikums geholfen und auch die Ambulanz war sofort zur Stelle. Wie es der Frau nun geht weiss ich leider nicht. Wünsch ihr jedoch alles gute.

Auch wenn trotz des guten Abends nichts aus dem Date geworden ist, so war es doch ein sehr gelungener Abend. Auch die Reaktionen aus dem Publikum spiegelten dies wieder (so eine Arbeitskollegin von mir, welche nicht mehr aus dem schwärmen kam).

Und nun liebe Zürcher, wünsche ich Euch eine gute Woche.

Etwas schönes noch zum baldigen Feierabend. Allboutzurich hat in letzter Zeit viel an etwas schönem gebastelt, was dass sein soll und wie es aussehen wird, erfahrt ihr - sollte nichts dazwischenkommen - noch diese Woche. Deshalb, stay tuned! 

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