Gestern war der Tag auf den einige sehnlichst gewartet haben, Stacey Kent beehrte uns gestern mit ihrer Band und ihrer sanften Stimme…

Guten Morgen liebe Leser, die letzte Woche war hart und auch das Wetter spielte in keinster Weise mit, doch was mich strahlend durch die letzte Woche führte, war das Konzert von Stacey Kent & Band gestern Abend im Moods, Schiffsbau.

Die Tür des Moods öffnete sich gestern um 18 Uhr für alle treuen Stacey Fans, welche es nicht versäumen wollten zuvorderst mit dabei zu sein. Auch ich wäre ein solcher der sich einen Stuhl in der vordersten Reihe oder im Balkon ergattert hätte, würden nicht überall andere Öffnungszeiten stehen. Seis drum, ich bin zum Glück noch rechtzeitig zu Konzertbeginn eingetroffen und durfte mich mit Kamera ausgerüstet einen den Umständen nach gerechten Platz suchen.

Und kurz nachdem ich eingetroffen bin hörte ich Stacey auch schon eines meiner liebsten Lieder singen:

"La lumière ruisselle derrière le rideau une voie de cresselle dit qu’il va faire beau Mais j’m’en fou pas mal des chose de la rue Y’a mm des caresses des croissants tout chauds du thé à l’amour et des fruits confis Serre moi encore un petit verre d’eau…" (Raconte-Moi)

Ein Glas Chardonnay in der linken, die Kamera in der rechten Hand und Stacey Kent im Hintergrund. Ich frage Euch wie kann es einem besser gehen. Die Leute wippten mit, küssten sich, kuschelten sich zusammen und lauschten Staceys Stimme.

Nach dem Song “Raconte-Moi”, kündete Sie den Song “Love You” an, welche Sie sogleich Ihrem Mann Jim Tomlinson widmete, welcher auch Ihr Manager, und Saxophonist ist, wie Sie uns erzählst. Und schon höre ich meine Nachbarn sagen: “Was ist wenn’s zwischen denen beiden nicht mehr so rosig aussieht?” - Ich musste schmunzeln, aber Ihnen recht geben, was wäre wenn?!

Doch die Stimmung liess sich durch solche Gedanken nicht trüben, denn wir hatten gar keine Gelegenheit dazu, da uns Stacey bereits mit weiteren Songs beglückte. Sie sang mal stehend, mal tat sie es sitzend und ab und an lauschte sie auch einfach der Melodie ihrer Band. Jeder bekam einige Minuten während eines Instrumentals, wo sie ihre Künste unter Beweis stellen konnten. Der Drummer verlor dabei sogar seinen Drummstik und spielte dennoch gekonnt mit seiner Hand weiter…

Instrumental

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Konzert, sie brachte eine schöne Mischung aus all ihren Songs, auch viele in Französisch, welche mir persönlich am besten gefallen. Das einzige was mich und einige anderen störte, war das Stacey viel zu viel zu erzählen hatte. Sie sprach lange über ihre Tour durch Brasilien, mit wem sie zusammenspielte etc. was bei mir den Eindruck entstehen liess, dass sie keine grosse Lust hatte zu singen und deshalb lieber ein wenig sprach. Auch die Zugabe wirkte ein wenig gezwungen. Doch alles in allem darf ich sagen, dass es ein äusserst gemütlicher Abend, mit guter Musik war.

Und nun nehmen mich Eure Impressionen wunder, liebe Leser. Was meint Ihr zum gestrigen Abend, wie fandet Ihr Stacey?

Ich wünsche Euch eine schöne Woche, bis bald!

(Gereblogt von meinem Westnetz Profil)

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